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ANAHIT CHACHATRYAN

Das Wunderbare ist immer schön.

Was 5000 Metaller auf die Straße treibt

Im Tarifstreit will die Gewerkschaft den Druck erhöhen. Vor der City-Galerie werden laute und kämpferische Töne angeschlagen. Es geht aber nicht nur um mehr Geld.

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Kann Augsburg meine neue Heimat werden?

Neu in Augsburg. Wieder einmal habe ich alles hinter mir gelassen und bin in eine neue, für mich fremde Stadt gezogen. Das scheint sich wie ein roter Faden durch mein Leben zu ziehen. Ich bin in Armenien geboren und aufgewachsen. Später zogen wir in die Ukraine. Pünktlich zu meiner Einschulung lebten wir in Deutschland, in Koblenz, wo ich nun endlich eine ganze Weile verbringen sollte. Continue reading “Kann Augsburg meine neue Heimat werden?”

Lebenslauf

Eingehüllt in den Tau der Einsamkeit,
Blicke ich ins Grau der Alltäglichkeit.
Braune Stachel ragen hervor,
Bilden sich zu einem Netz empor.

Eintauchend in den Sog der Zeit,
Bedenke ich dessen, was bleibt.
Bedaure ich nichts.
Bald schon erblicke ich die Strahlen des Lichts.

Einsaugend den neuen Zaubersaft,
Bis das Gift des alten weggeschafft.
Bruhigt sich langsam mein Herz,
Bis ich merk’: Das Leben ist ein Scherz.

– Anahit Chachatryan

Ich öffne die Augen und schaue gen Himmel. Zwischen den Blättern der Äste blitzt die Sonne durch und hinterlässt einen warmen Schatten auf meiner Haut. Ich bin wach. Ich möchte aufstehen, losrennen, mitreißen, herumwirbeln und innehalten. Ich stehe vor einem See. Abkühlen, erfrischen, um dann im Kolosseum zu Downtempo Electro zu tanzen. Ich schließe die Augen, lasse mich treiben. Augen und Lippen, Worte und Lichter, ein Stahldinosaurier wacht über das Gelände. Und plötzlich steigt es auf in mir… das Potpourrie der Gefühle…

FEEL FESTIVAL 2017

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(c) Anahit Chachatryan

Stirbt die studentische Kultur in Mainz?

Haus Mainusch, Gebäude 27, Planke Nord – gleich mehrere Orte der Mainzer Studenten-Szene müssen nach und nach schließen. Heißt es jetzt “Aussterben der Jugendkultur” oder gibt es neue Freiräume für die jungen Leute?

Als Lena im Sommersemester 2016 nach Mainz zieht, ist sie begeistert vom studentischen Leben in der Stadt. „Wir waren oft zum Mittagessen im Haus Mainusch und abends an der Planke. Das AStA-Sommerfest war ein richtiges Highlight zum Semesterende. Im Winter haben wir viele Nächte im Gebäude 27 durchgetanzt“, erzählt die Publizistik-Studentin. Dass nun viele ihrer Lieblingsorte schließen müssen, macht sie betrübt: „Und jetzt? Ich fühle mich machtlos. Die nehmen mir mein Mainz weg!“ Lena ist nicht alleine mit ihrer Meinung. Viele Studenten haben das Gefühl, ihnen werde ein Teil ihrer Subkultur entrissen. Deswegen veranstalten einige Kulturschaffende am 25. August eine „Solidaritätsdemo für mehr Freiräume für Musik und Tanzkultur“.

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Kreative “Füchse” suchen neuen “Bau”

Der „Fuchsbau“ entwickelte sich von einer Location für kleine Partys zum Geheimtipp für Liebhaber der elektronischen Musik im Rhein-Main-Gebiet. Dann der Schock: Die Bebauung des Geländes ist illegal. Kurz darauf wird das Areal stark beschädigt.

In der Elektro-Szene im Rhein-Main-Gebiet sprach sich im Frühjahr 2017 herum: Es gibt eine geheime Party. Man solle „Fridolin Fuchsbau“ eine Freundschaftsanfrage auf Facebook schicken, der anschließend zur privaten Facebook-Veranstaltung einlud. Der Ort wurde erst am Tag des Events anhand der GPS-Koordinaten preisgegeben. Es sollte nicht die letzte Party werden. Der „Fuchsbau“ entwickelte sich zur geheimen Szene-Location, die Menschen aus Mainz, Darmstadt und Frankfurt zu einem versteckt gelegenen Privatgrundstück zwischen Nackenheim und Lörzweiler zog. Continue reading “Kreative “Füchse” suchen neuen “Bau””

Über Ostern wechselt die HALLE 45 ihr Gewand. Diesmal wird sie zu einem Raum des Nachdenkens, des Mitfühlens und für gute Dinge. Bei der „Verboten Oster-Charity“ werden Spenden im vierstelligen Bereich für die Stiftung Bärenherz gesammelt. Musikalisch begleiten The Barbers, Rami Hattab mit Band, Fenner, Scherf und Band, Madhouse Matadors und DJ Freudenthaler das Event. Die Comedians Salim Samatou, Cüneyt Akan und Mario Wendler sorgen für die Lacher und als besonderes Highlight findet zum ersten Mal ein ArtBattle in Mainz statt.

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We all just passing by…

Inszenierung von Henrik Ibsens gesellschaftskritischem Drama von 1882 „Ein Volksfeind“ in Mainz berührt aktuelle Diskussionen

MAINZ – „Ein Volksfeind“ ist ein gesellschaftskritisches Drama des norwegischen Schriftstellers Henrik Ibsen aus dem Jahr 1882. Leitmotive sind Wahrheit und Freiheit sowie Mehrheit und Recht. Die Kompliziertheit des kommunalen Zusammenlebens bekommt eine Bühne. Ibsen zeigt die Neigung der Mehrheit einer Obrigkeit zu gehorchen, um Schaden von sich abzuwenden. Continue reading “Inszenierung von Henrik Ibsens gesellschaftskritischem Drama von 1882 „Ein Volksfeind“ in Mainz berührt aktuelle Diskussionen”

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