Eingehüllt in den Tau der Einsamkeit,
Blicke ich ins Grau der Alltäglichkeit.
Braune Stachel ragen hervor,
Bilden sich zu einem Netz empor.

Eintauchend in den Sog der Zeit,
Bedenke ich dessen, was bleibt.
Bedaure ich nichts.
Bald schon erblicke ich die Strahlen des Lichts.

Einsaugend den neuen Zaubersaft,
Bis das Gift des alten weggeschafft.
Bruhigt sich langsam mein Herz,
Bis ich merk’: Das Leben ist ein Scherz.

– Anahit Chachatryan

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